Kultur ist überall dort zu finden, wo Menschen miteinander und mit ihrer Umwelt in Beziehung treten und diese gestalten.

Der Begriff Kultur ist offen. Kultur ist weder statisch, noch homogen und ist auch nicht durch nationale oder ethnische Grenzen definierbar.


Kulturelle Vielfalt ist in unserer Gesellschaft eine Realität. Deshalb erlebt sich der Mensch zunehmend konfrontiert mit den verschiedensten Einstellungen, Denkmustern, Weltanschauungen und Wertvorstellungen. Diese Konfrontation fordert ihn heraus und zwar in seiner  ganzen Persönlichkeit und wirft ihn auf die Frage seiner eigenen Identität zurück. Daher sind Kompetenzen in interkultureller Kommunikation notwendig.


Zur interkulturellen Kompetenz gehören die Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion der eigenen kulturellen Prägung. Im Weiteren ist die Wahrnehmung des Anderssein des Anderen, seines Kontextes und der asymmetrischen Aspekte in der Beziehung zu ihm von zentraler Bedeutung. Das Bewusstsein der Notwendigkeit der Anerkennung des Anderen als gleichwürdiges und gleichwertiges Individuum und als Subjekt seiner eigenen Lebenswirklichkeit ist unabdingbar.


Neue Kompetenzen und Handlungsstrategien sind gefragt, um die Vielfalt der Kulturen und Wertesysteme als Herausforderung und Chance zu verstehen  und für soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungen zu nutzen.


Interkulturelle Kompetenz ist lernbar!